Bücherfest

Vorverkauf

Ab Anfang Mai im Bücherladen Marianne Sax.

Eine begrenzte Anzahl Tickets wird eine halbe Stunde vor Beginn an der Veranstaltungskasse verkauft.

 

 

Anders Stokholm

Willkommen zum 2. Frauenfelder Bücherfest!

Ich freue mich, dass das Organisationskomitee nach dem schönen Erfolg des ersten Frauenfelder Bücherfest dieses Jahr fast unverändert wieder dabei ist – motiviert durch die durchwegs positiven Stimmen aus dem Publikum 2016 – und dass wir wieder während dreier Tage erstklassige Literatur live erleben dürfen.

 

Die Idee des Bücherfests, nämlich das Buch, das Lesen und die Autorinnen und Autoren zu feiern, ist nicht eine an der Bevölkerung vorbeigedachte Kopfgeburt, sondern stösst auf grosses Interesse an der Basis. Dies zeigt sich auch an anderer Stelle in unserer Stadt: Erst kürzlich haben wir den dritten Offenen Bücherschrank in Frauenfeld in Betrieb genommen. Ehemalige Telefonzellen, mit einfachster Ausstattung zu einer Kleinstbibliothek umfunktioniert, sind an sieben Tagen pro Wochen während 24 Stunden geöffnet und werden von den NutzerInnen selber bewirtschaftet: Wer lesen will, holt ein Buch – wer sein Buch Anderen zur Verfügung stellen will, bringt es. Dieses unkomplizierte Projekt niederschwelliger Literaturvermittlung wird rege genutzt. Solange gelesen wird, ist das gebundene Buch nicht totzukriegen!

 

Ich danke den Unterstützern, dem OK und seinen HelferInnen sowie den auftretenden Autorinnen und Autoren, dass sie das Frauenfelder Bücherfest möglich machen, und heisse das Publikum herzlich in Frauenfeld willkommen. Auf dass die Lesenden Sie mit ihren Geschichten tief bewegen, verzücken oder erschaudern lassen, dass Sie stille Inspiration finden, anregende Gespräche führen und vielleicht sogar zum Abschluss des Tages tanzen werden!

 

 

Ich wünsche Ihnen ein unvergessliches Bücherfest!

Stadtpräsident Anders Stokholm

Programm

Freitag

25. Mai 2018
19.00 Uhr

Eröffnung, Rede, Diskussion, Lesung

Rathaus Frauenfeld

Eintritt: 10 Franken

Nach den Begrüssungen durch Stadtpräsident Anders Stokholm und Programmchefin Marianne Sax spricht die Literaturwissenschaftlerin Christine Lötscher zum Thema: „Der Abgrund im Alltag – der Regionalkrimi als Genre der Globalisierung“.

Anschliessend diskutiert der schottische Schriftsteller Martin Walker mit Ruth Geiger vom Diogenes Verlag auf Deutsch über sein Leben, über seine französischen Krimis mit Bruno, Chef de police, und darüber, wie beides zusammenhängt. Der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart liest aus dem zehnten Fall von Bruno – „Revanche“.

Das Orchester der Kantonsschule spielt unter der Leitung von Katja Hess und Sven-David Harry.

21.00 Uhr

Poetry / Lesung

KAFF

Eintritt: 10 Franken

In seinem neuesten Buch „Jeden Tag das Universum begrüssen“ hält Michael Stauffer 499 Weisheiten und messerscharfe Beobachtungen aus dem Leben bereit. Es ist ein Buch ohne Grenzen, weder im Kopf, noch im Herz. Es ist anders, pointiert, humorvoll und in verwirrender Weise stimmig und hinterlässt den Leser mal lachend, mal schnaubend, mal zustimmend schmunzelnd, mal schimpfend.

Samstag

26. Mai 2018
11.00 Uhr

Gespräch im Café français

Bistro Zur Alten Kaplanei
Eintritt frei

Ein Gespräch bei Kaffee und Tee mit Azouz Begag über seine algerische Kindheit in Lyon, sein literarisches Werk und sein Engagement für eine vielfältige Gesellschaft. In französischer Sprache, moderiert von Sonia Lienhard (Bibliothek der Kulturen) und Catherine Emonide (Kantonsschule Frauenfeld).

13.00 Uhr

Lesung und Gespräch

Kantonsbibliothek
Eintritt: 10 Franken

Michael Kumpfmüller liest aus seinem Roman „Die Erziehung des Mannes“. In einer Zeit, in der der moderne Mann so viele Rollen beherrschen muss wie noch nie, wächst die Gefahr des Scheiterns – aber auch das Glück des Gelingens. Moderation: Reinhold Joppich (siehe auch Sonntag, 13.00 Uhr).

13.00 Uhr

Diskussion mit dem Publikum und Lesung

Theaterwerkstatt Gleis 5
Eintritt frei

Mariana Leky, Autorin von „Was man von hier aus sehen kann“, unterhält sich bei Tee und Kaffee mit den Leserinnen und Lesern ihres Buches um 13 Uhr auf der Galerie der Theaterwerkstatt.

15.00 Uhr

Diskussion mit dem Publikum und Lesung

Theaterwerkstatt Gleis 5
Eintritt: 10 Franken

Um 15 Uhr liest Mariana Leky im Theater aus dem Buch, das ganz Frauenfeld gelesen hat. Der zauberhafte Roman „Was man von hier aus sehen kann“ nimmt die Provinz auf sympathische Art auf den Arm. Moderation: Tilman Strasser vom Kölner Literaturhaus.

15.00 Uhr

Familienkonzert „Best of Finn“

Eisenwerk
Eintritt: 5 Franken

Bruno Hächlers Markenzeichen sind seine Texte, aber auch der Groove, der seine Melodien antreibt. Er liebt es, Geschichten und Lieder auszuhecken. Genauso gerne steht er auf der Bühne und begeistert Klein und Gross mit Liedern, die ganz einfach glücklich machen.

17.00 Uhr

Lesung

Kantonsbibliothek
Eintritt: 10 Franken

Selim Özdogan liest aus seinem Roman „Wo noch Licht brennt“ über Gül, die ihr Leben zwischen der Türkei und Deutschland verbringt. Mit ihrer Herzlichkeit und Wärme berührt Gül jeden – über die Grenzen kultureller und sozialer Konventionen hinweg.

17.00 Uhr

Lesung

Staatsarchiv
Eintritt: 10 Franken

Lisbeth Herger liest aus ihrem Buch „Unter Vormundschaft - Das gestohlene Leben der Lina Zingg“. 1958 wird Lina Zingg als 18-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Einige Monate später vermittelt man sie – mit der Diagnose Schwachsinn versehen – als Hausangestellte an eine Familie. Dort arbeitet die Rheintaler Bauerntochter während über 50 Jahren ohne Frei- und Ferientage im Haushalt, wird sexuell missbraucht und misshandelt. Das Martyrium kommt 2011 schliesslich ans Tageslicht. Die Geschichte der Lina Zingg ist die Geschichte einer Versklavung in gutbürgerlichem Milieu. Ein schockierender Extremfall, der dennoch wesentliche Grundmuster der Schweizer Psychiatrie- und Vormundschaftsgeschichte illustriert.

19.00 Uhr

Lesung

Rathaus
Eintritt: 10 Franken

Raoul Schrott bündelt in seinem „Erste Erde Epos" das Wissen der Welt und bringt es auf einen poetischen Nenner. In einzelnen Erzählungen bringt er den Leserinnen und Zuhörern die Wissenschaften von Astrophysik bis Zellbiologie näher, von der Entstehung des Kosmos bis zu den Anfängen der Menschen. Das Buch steckt voller Leben und die Auftritte von Raul Schrott sind legendär.

21.00 Uhr

Lesung und Musik

Theaterwerkstatt Gleis 5
Eintritt: 10 Franken

Melinda Nadj Abonji liest aus ihrem neuen Roman „Schildkrötensoldat“ vom sanften Widerstand der Phantasie gegen die Beschränkungen eines Systems, das nur Befehl, Gehorsam und Unterwerfung kennt. Begleitet wird sie vom Spoken-Word-Künstler und Sänger Jurczok 1001.


23.00 Uhr

Afterparty: DJ Rock Gitano & Slivovitz Popova Soundsystem

Kaff

Balkan Beats, Gypsy Grooves & Russendisko: An der Bücherfest-Afterparty wird es wild! Da bleibt kein Bein still und keine Stirn trocken, es darf getanzt werden!

Sonntag

27. Mai 2018
11.00 Uhr

Kinderlesung

Eisenwerk
Eintritt: 5 Franken

Mit Figuren wie den Muskeltieren und der Saurierfamilie Drei (Papa Drei, Mama Drei und Minus Drei) hat sich Ute Krause längst in die Herzen der Kinder geschrieben und gezeichnet. Sie erzählt und zeichnet aus ihrem vielseitigen Werk und wird sicherlich auch die Erwachsenen begeistern.

13.00 Uhr

Musikalische Lesung

Eisenwerk
Eintritt: 10 Franken

Viva la libertà! Es lebe die Freiheit! Reinhold Joppich liest Texte von Italo Calvino, Ignazio Silone, Giorgio Bassani, Carlo Levi und Dario Fo. Mario Di Leo vertont das literarisch-musikalische Manifest zum Thema Freiheit mit Canzoni della Libertà auf der Gitarre.

15.00

Lesung

Eisenwerk
Eintritt: 10 Franken

Aram Mattioli erzählt in „Verlorene Welten“ die Geschichte Nordamerikas zwischen 1700 und 1900 aus der Sicht der „First Peoples“. Eingehend ergründet er die politischen Motive aller Seiten im erbarmungslosen Kampf um den Kontinent, der zur Vernichtung der Lebensformen und der Kultur der Indianer führte.

17.00 Uhr

Lesung, Film, Gespräch

Cinema Luna
Eintritt: 10 Franken

Wilfried Meichtry präsentiert sein Buch „Die Welt ist verkehrt, nicht wir!“ Die Geschichte von Katharina von Arx und Freddy Drilhon. Sie waren Weltreisende, Südsee-Reporter und Abenteurer. Ihre Biografie ist ein erstaunlicher Fund und die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe. Aus den Lebensbildern und Träumen des Paares entstand der feinfühlige Doku-Spielfilm „Bis ans Ende deiner Träume“, bei dem Wilfried Meichtry erstmals selber Regie geführt hat. Vor der Filmvorführung liest er aus seinem Buch und erzählt von dessen Entstehung.

Wichtige Adressen

Treffpunkt

Bistro Zur Alten Kaplanei (Freitag und Samstag)

Eisenbeiz (Sonntag)

Who is Who

Martin Walker
Martin Walker

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung „The Guardian“. Seine „Bruno“-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen.

Christine Lötscher
Christine Lötscher

1970 in Zürich geboren, studierte Christine Lötscher Germanistik und Geschichte und promovierte über Zauberbücher in der phantastischen Literatur. Sie arbeitet als Kulturwissenschaftlerin und als freie Kritikerin, moderiert Literaturveranstaltungen und engagiert sich in Jurys (u.a. Schweizer Buchpreis 2011-2013, Deutscher Buchpreis 2018). Von 2014 bis 2016 war sie Mitglied im Kritikerteam der Sendung „Literaturclub“ im Schweizer Fernsehen SRF.

Hanspeter Müller-Drossaart
Hanspeter Müller-Drossaart

1955 in der Innerschweiz geboren und aufgewachsen, war Hanspeter Müller-Drossaart Ensemble-Mitglied beim Theater am Neumarkt, am Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater. Seit 1992 hat er in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mitgespielt (u.a. „Grounding“, „Die Herbstzeitlosen“, „Sennentuntschi“, „Eine wen iig, dr Dällebach Kari“). Seit 2008 ist Müller-Drossaart auch mit Kabarettprogrammen unterwegs.

Michael Stauffer
Michael Stauffer

Michael Stauffer wuchs in Frauenfeld auf. Er studierte in Lausanne und Bern Deutsch, Französisch und Kunst. Seit 1999 ist er freier Schriftsteller und unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Der Tausendsassa zählt zu seinem Werk zahlreiche Bücher und CDs, ist jedoch weit darüber hinaus tätig. Er kreiert unter anderem Hörspiele, Theaterstücke und Spoken-Word-Performances.

Azouz Begag
Azouz Begag

Azouz Begag, 1957 als Kind algerischer Einwanderer in Lyon geboren, ist nicht nur Autor von mehr als 20 Büchern, er ist auch Soziologe, Wirtschaftswissenschaftler und Politiker. 1986 erscheint sein mehrfach preisgekrönter und 1998 auch verfilmter, autobiografisch geprägter Roman „Azouz, der Junge vom Stadtrand“. Darin reflektiert er humorvoll und mit Liebe zum Detail seine Erfahrungen als Kind von Gastarbeitern. Immigration und Integration sind Themen seines literarischen und soziologischen Engagements. Er ist u.a. Schirmherr der „Bibliothèques Sans Frontières“.

Michael Kumpfmüller
Michael Kumpfmüller

Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. 2008 erschien sein Roman „Nachricht an alle“, für den er mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2011 wurde der Roman „Die Herrlichkeit des Lebens“ zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt und in 23 Sprachen übersetzt.

Mariana Leky
Mariana Leky

Der zauberhafte Roman „Was man von hier aus sehen kann“ wurde ausgewählt für „Frauenfeld liest ein Buch“, weil er gescheit ist, weil er die Provinz auf sympathische Art auf den Arm nimmt und weil sich darin wunderbar skurrile und liebenswerte Figuren tummeln. Bei aller Leichtigkeit bleibt die Erzählung nicht an der Oberfläche, sondern es geht um die Stürme des Lebens, das Drama des Scheiterns, um Freundschaft, die Liebe, den Tod und um die Überwindung der Trauer.

Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Bei DuMont erschienen der Erzählband „Liebesperlen“ (2001), die Romane „Erste Hilfe“ (2004), „Die Herrenausstatterin“ (2010) sowie „Bis der Arzt kommt. Geschichten aus der Sprechstunde“ (2013). „Was man von hier aus sehen kann“ (2017) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die Autorin lebt in Berlin und Köln.

Bruno Hächler
Bruno Hächler

Bruno Hächler wurde 1960 geboren. Nach einer Schriftsetzerlehre arbeitete er als Zeitungsredaktor und Musikjournalist. Seit vielen Jahren schreibt und singt Bruno Hächler für Kinder und die ganze Familie. Zu den Kinderliedern ist Bruno Hächler über die Kinderbücher gekommen. 15 sind es inzwischen. Sie wurden in 13 Sprachen – unter anderem auf Japanisch und Chinesisch – übersetzt und teilweise für Radio und Fernsehen adaptiert. Heute lebt er als freischaffender Kinderliedermacher und Kinderbuchautor in Winterthur. Mit „Best of Finn“ schaffte er den Sprung in die offizielle Schweizer Hitparade.

Selim Özdogan
Selim Özdogan

Selim Özdogan, geboren 1971, lebt in Köln, verfasst Romane und Kurzgeschichten und wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (1999). Er veröffentlichte u.a. die Romane „Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist“ (1995), „Im Juli“ (2000) und „Heimstraße 52“ (2011), „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“ (2016) und „Wo noch Licht brennt“ (2017).

Lisbeth Herger
Lisbeth Herger

Lisbeth Herger, geboren 1956, ist Dozentin, Journalistin und Buchautorin. Aufgewachsen im Luzerner Hinterland, lebt und arbeitet sie heute freiberuflich in Zürich. Zu ihren weiteren Tätigkeiten gehören unter anderem das Moderieren von Erzählcafés und das Leiten von Kursen für biografisches Schreiben.

Raoul Schrott
Raoul Schrott

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. „Homers Heimat“ (2008) und seine Übertragung der „Ilias“ (2008), „Gehirn und Gedicht“ (2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung „Das schweigende Kind“ (2012), die Übersetzung von Hesiods „Theogonie“ (2014), der Gedichtband „Die Kunst an nichts zu glauben“ (2015) sowie „Erste Erde. Epos“ (2016).

Melinda Nadj Abonji & Jurczok 1001
Melinda Nadj Abonji & Jurczok 1001

Melinda Nadj Abonji ist in Becsej, Vojvodina, geboren. Sie tritt als 
Autorin, Textperformerin und Musikerin (Geige und Gesang) auf, seit 1998 oft auch mit Jurczok 1001. Gemeinsam arbeiten sie an einer eigenständigen Bühnensprache aus kurzen Erzählungen, Spoken-Word-Texten, Elektrischer Geige, Gesang, Human Beatbox und Loops. 2010 erhielt Melinda Nadj Abonji für ihren Roman “Tauben fliegen auf” den Schweizer und den Deutschen Buchpreis.

Ute Krause
Ute Krause

Aufgewachsen in der Türkei, in Nigeria, auf Zypern und in Indien, verbrachte Ute Krause viele Jahre in den USA und lebt derzeit mit ihrer Familie in Berlin. Seit 1985 hat sie 16 Bilderbücher veröffentlicht, bislang vier Kinderromane geschrieben und über 400 Bilder- und Kinderbücher illustriert. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und fürs Fernsehen verfilmt.

Reinhard Joppich, Mario Di Leo

 

Reinhard Joppich, Mario Di Leo
Reinhard Joppich, Mario Di Leo

Reinhold Joppich, geboren 1949 in Duisburg, arbeitete nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler im Herder Verlag Freiburg als Buchhändler in Rom. Von 1984 bis 2014 war er Vertriebs- und Verkaufsleiter beim Verlag Kiepenheuer & Witsch. Seit 1985 ist er mit seinen literarisch-musikalischen Italienabenden unterwegs.

Mario Di Leo, geboren 1956 in Rom, ist in Norcia aufgewachsen. Während seines Philosophie- und Geschichtsstudiums in Perugia entdeckte und vertonte er volkstümliche Canzoni aus seiner Heimat Umbrien. Seit 1983 lebt er in Deutschland, wo er sich als Musiker einen Namen gemacht hat und – u.a. gemeinsam mit Reinhold Joppich – italienische Kulturabende veranstaltet.

Aram Mattiolo
Aram Mattiolo

Aram Mattioli, geboren 1961, lehrt als Professor für Neueste Geschichte an der Universität Luzern. Er studierte an der Universität Basel Geschichte und Philosophie. International bekannt wurde er durch seine Forschungen zum faschistischen Italien. Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Geschichte des indianischen Nordamerika. Er schreibt u.a. für „Die Zeit“.

Wilfried Meichtry
Wilfried Meichtry

Wilfried Meichtry, geboren 1965 in Leuk-Susten im Wallis, ist promovierter Historiker und Germanist. Nach dem Studium arbeitete er als Gymnasiallehrer, seit 2002 ist er selbständiger Publizist. Er konzipiert Ausstellungen und schreibt Biografien und Drehbücher („Von Werra“, „Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten“, Regie Werner Schweizer). Wilfried Meichtry lebt und arbeitet in Burgdorf.

In Zusammenarbeit mit

  • Bistro Zur Alten Kaplanei
  • Cinema Luna
  • Eisenbeiz
  • Eisenwerk
  • Interessengemeinschaft Frauenfelder Innenstadt IG FIT
  • Theaterwerkstatt Gleis 5
  • Staatsarchiv Kanton Thurgau

Organisationskomitee

  • Bernhard Bertelmann
  • Johannes Eiholzer
  • Lukas Hefti
  • Anschi Inauen
  • Barbara Roth
  • Marianne Sax
  • Christof Stillhard
  • Eliane Wenger-Kaufmann

Danke für Unterstützung:

  • Frauenfeld fördert Kultur
  • Kulturpool Regio Frauenfeld
  • Thurgau Lotteriefonds
  • TKB Jubiläumsstiftung
  • IG FIT Interessengemeinschaft Frauenfelder Innenstadt